Tunesien

Die Landschaft Tunesiens ist sehr abwechslungsreich und wechselt vom waldreichen Norden bis zu den reinen Wüstengebieten im Süden, während die Küstengebiete am Mittelmeer von Fischerdörfern und Stränden geprägt sind. Tunesien ist das nördlichste afrikanische Land und nur etwa 140 Kilometer von Italien entfernt.

Tunesien ist ein kulturell reiches Land, was sich in der Architektur, den unzähligen Moscheen, Palästen, archäologischen Stätten, Stadttoren und Museen widerspiegelt. Die Kunst konzentriert sich größtenteils auf das Kunsthandwerk, insbesondere auf sehr eigenwilligen und verschnörkelten Gold- und Silberschmuck sowie Teppichknüpfen und die Folklore. Die handwerklichen Berufe werden seit Jahrhunderten von den Vätern auf die Söhne übertragen. Durch den Tourismus hat die Branche einen enormen Aufschwung erfahren.

Die Urlaubsregionen befinden sich an der Nord- und Ostküste, außerdem auf der im Südosten vorgelagerten Insel Djerba. Die Hotelanlagen sind großzügig und modern angelegt; Swimmingpools, Kinderbecken und Tennisplätze gehören häufig zur Standardausstattung. Zusätzlich werden umfangreiche Sportmöglichkeiten und Wellness-Programme angeboten.

Abgerundet wird das Angebot durch die tunesische Küche mit einer Vielzahl von Gerichten und interessanten Spezialitäten. Die einheimische Küche ist trotz einer 75 Jahre dauernden französischen Besatzung eher mit der türkischen Küche vergleichbar und basiert auf Olivenöl, Huhn, Hammelfleisch, Fisch, Gemüse und Kräutern. Für die Mehrzahl der Europäer ist sie vielleicht ein wenig scharf, aber man kann sich leicht daran gewöhnen. Vorsicht ist bei Harissa - einer sehr scharfen Paste - geboten!

Die Republik Tunesien erlangte am 20. März 1956 die Unabhängigkeit von Frankreich. Das erste Grundgesetz trat am 1. Juni 1959 in Kraft; es wurde durch eine überarbeitete Fassung am 12. Juli 1988 ersetzt. Das Rechtssystem basiert auf französischem und islamischem Recht.

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann eine friedliche "Invasion" von Europäern und Amerikanern, die am Meer liegende Grundstücke aufkauften und sich dort prächtige Villen bauen ließen. Viele wurden vergrößert und in Hotels umgebaut. Auch Künstler wie Flaubert, Gide, Klee und Oscar Wilde fanden an diesem nostalgischen Fleck Ruhe und Entspannung. Das heutige internationale Kulturzentrum war ursprünglich das Anwesen des Millionärs Georges Sebastian.

Hammamet

Hammamet liegt an der gleichnamigen Bucht der Halbinsel Cap Bon und ist der älteste und wohl bekannteste Urlaubsort Tunesiens. Sein feinsandiger Strand erstreckt sich kilometerweit nach Norden und Süden und für eine relativ windgeschützte Lage sorgt der mitteltunesische Gebirgsrücken. Die Medina von Hammamet mit ihren engen Gassen lädt zum Bummeln ein und liegt malerisch auf einer sich weit ins Meer erstreckenden Felszunge – überragt von der Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert und der Kasbah aus dem 15. Jahrhundert, die einst den kleinen Fischereihafen schützte

Mahdia

Mahdia, das auf einer schmalen Halbinsel gelegene Fischerstädtchen etwa 55 Kilometer südlich von Sousse, ist klein und beschaulich, jedoch mit alter Tradition. Denn Mahdia war die Heimat der Fatimiden-Dynastie, die von ca. 900 bis 1200 nach Christus über das gesamte muslimische Nordafrika herrschte. Der Trubel der großen Reisezentren bleibt hier fern. Wer auf einen erholsamen Urlaub mit vielen Ausflugsmöglichkeiten, einer wunderschönen Altstadt und einem herrlichen Sandstrand setzt, sollte Mahdia unbedingt zum Ziel seiner Wahl machen. 

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